Weißer Tee

Weißer Tee fällt vor allem durch seine – wie der Name schon sagt – weiß-beige Farbe auf. Doch die unauffällige Farbe trügt, weißer Tee gilt als einer der besten und wertvollsten Tees, die es gibt. Der charakteristische Tee wird aus den silbrigen-weißen und flaumigen Knospen der Teepflanze gewonnen und ähnlich wie der grüne Tee nicht fermentiert.

Die Herstellung verläuft besonders schonend, der weiße Tee ist damit der natürlichste aller Tees. Nach dem Welken folgt beim weißen Tee ein Trocknung, und nach dem Sortieren der Blätter eine weitere Trocknung. Allerdings ist das Verfahren auch besonders aufwendig. Für eine Tasse Tee, also etwa 2 g Teeblätter, müssen ungefähr 50 Knospen der Teepflanze gepflückt und verarbeitet werden.

Sorten des weißen Tees

  • Pai Mu Tan. Zu deutsch „weiße Pfingstrose“, mit einem duftig-blumigen und zarten Geschmack. Für diesen weißen Tee werden die flaumigen Teeblätter der jüngsten Triebe verwendet.
  • Yin Zhen. Der Silbernadeltee gilt als der edelste und beste weiße Tee. Für diesen Tee werden ausschließlich die Knospen der Teepflanze verwendet, es werden keine Blätter verarbeitet.